Donnerstag, 28. August 2014

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Kennt Ihr das? Die Suche nach einem neuen Projekt gestaltet sich schwierig. Es ist nicht so, dass es keine Auswahl gäbe. Umzingelt von Strickmagazinen und Büchern, ist man von den hunderten Modellen und Ideen so erschlagen, dass man gar nicht mehr weiß, was man eigentlich will. Da wird geblättert, gesichtet, überlegt und verworfen und langsam entfaltet sich dieses unbefriedigende Gefühl, dass man eigentlich genau jetzt stricken möchte und nicht kann. Zu diesem Punkt hat Heike (Wollball) gerade einen herrlichen Post verfasst.


Nun ist mir in den Sinn gekommen, eine kleine Checkliste zu entwickeln, die dabei helfen könnte, etwas fokussierter vorzugehen.
  • Gibt es ein Garn, das schon lange im Stash ist und das endlich verarbeitet werden sollte?
  • Gibt es ein Kleidungsstück, das ich wirklich brauche? (Mütze, Schal, Handschuhe, Jacke, Mantel, Pullover usw)
  • Wann möchte ich das Teil anziehen (Jahreszeiten)?
  • Gibt es ein Kleidungsstück, zum dem es passen sollte?
  • Ist es für den Alltag gedacht oder eher für Festlichkeiten?
  • Welche Form soll das Stück haben (lang, kurz, weit, figurbetont usw.)?
  • Welche Ärmel sind sinnvoll (hängende Schultern, Keule, kurze oder lange Ärmel)?
  • Was für ein Garn benötige ich (Farbe, Lauflänge, Zusammensetzung usw.)?
  • Passt das Strickstück unter meine Jacken oder Mäntel?
  • Welche Details sind mir wichtig (Kragen, Ausschnitt, Knöpfe, Gürtel, Muster usw)?
Das sind vielleicht nicht alle Punkte. Wer noch weitere Ideen hat, bitte melden. Ich freue mich über jeden Vorschlag. Auf jeden Fall kann man das, was man wirklich will, etwas besser einkreisen.

Bei mir war es der erste Punkt, der den Ausschlag für mein neues Projekt gegeben hat. Ich habe noch bestimmt 5 kg "Bingo" von Lana Grossa in meinem Wolllager. Ich möchte sie gern verstricken, weil sie mir zu viel Platz wegnehmen und wusste sofort, in welcher Zeitschrift ich ein passendes Modell finde. Entdeckt habe ich es mal wieder in einer Rebecca. Es ist das Modell Nr. 1 aus dem Heft Nr. 48. (Heft ist ausverkauft, aber man kann es sich online ansehen). Ich habe ein schwarzweiß Foto genommen, damit Ihr das Muster besser erkennen könnt.


Dieses ist also mein nächster Pullover. Ich habe noch ein blasses, pudriges Hellblau. Leider kommt die Farbe auf dem Bild nicht so raus.


Das Stricken macht Spaß, denn mit Nadeln 5,5 geht es flott von der Hand und mein Mann bekommt dieses Mal aus dem Garn auch einen Pulli zu Weihnachten. Nein, nicht in hellblau aber vielleicht in natur.

Liebe Grüße,
Anneli


Montag, 25. August 2014

Es ist vollbracht - "Rosewood" ist fertig!

Zuerst begrüße ich alle neuen Leserinnen! Ich freue mich, dass Ihr meinen Blog in den Tiefen des Netzes gefunden habt und wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und Lesen.


Mein Pullover "Rosewood" ist heute fertig geworden. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Projekt zu stricken. Und jetzt verrate ich es endlich: Trotz der volumenösen Zöpfe wiegt der Pulli nur 252 g! Ich habe also etwas über 10 Knäuel von der "Silkhair", Lana Grossa, benötigt. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass ich zweifädig mit Nadelstärke 4 gearbeitet habe. Interessant finde ich, dass sich das Garn verstrickt gar nicht wie Mohair anfühlt, sondern eher an Angora erinnert.


Bevor ich die Bilder sprechen lasse, noch eine kleine Information zum Ausschnitt. Hätte ich zwei Zöpfe nach links und zwei Zöpfe nach rechts gearbeitet, wäre der Ausschnitt symmetrisch geworden, was ich aber nicht wollte. Wichtig ist, dass man beim Abnehmen der Maschen über den Zöpfen berücksichtigt, dass die Zopfmusterbreite beibehalten wird. Wenn also ein Zopf mit 18 Maschen 6 cm breit ist, aber für die Maschenprobe glatt rechts nur 14 Maschen auf 6 cm benötigt werden, müssen bei der Abnahme 4 x 2 Maschen über dem Zopf zusammengestrickt und abgekettet werden, ansonsten wird die Abnahme zu breit.

Wichtig finde ich auch, dass das Rippenmuster am Halsausschnitt mit dem Muster des Vorder- und Rückenteils übereinstimmt. Das bedeutet, dass die Maschen gleichmäßig verteilt werden müssen und vor dem Stricken ausgezählt werden sollten. Klingt fürchterlich kompliziert. Ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine. Zum Beispiel möchte ich bei meinem Pullover, dass die Masche in der Mitte links gestrickt wird und über den beiden kleinen Zöpfen jeweils zwei rechte Maschen platziert werden usw.


Bei dem schlechten Licht war es heute gar nicht so leicht, vernünftige Bilder zu machen. Ich hoffe trotzdem, dass sie Euch einen kleinen Eindruck geben.

 Den Pullover kann man gut zur Hose oder Jeans tragen ....


geht aber auch zum Rock.



Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Liebe Grüße,

Anneli

Freitag, 22. August 2014

Anprobe

Vorder- und Rückenteil meines Pullovers "Rosewood" sind fertig. Da ich das Modell 2 aus der Rebecca 59 stark verändert habe, möchte ich vorsichtshalber probieren, ob das gute Stück auch passt. Ich habe die Teile bereits gespannt und die Schulternähte geschlossen. Das würde ich nicht tun, wenn ich mir sehr unsicher wäre. Aber es ist nicht mein erster Pullover und darum geht es in diesem Fall auch so.


Ich bin mit der Gesamtlänge und der Breite und Tiefe des Ausschnitts zufrieden. Auch die Schulterbreite stimmt.

Die Fäden, die überall baumeln, werden bei mir erst ganz zum Schluss vernäht, also nachdem ich alle Nähte geschlossen habe. Wo es geht, nutze ich die Fäden zum Zusammennähen. Zum Beispiel kakuliere ich bereits beim Anschlagen die Fadenlänge für das Schließen der Seitennaht mit ein. Ich vernähe nicht gern, darum soll es so effizient wie möglich sein.


 So, aber jetzt kommen wir zum Ärmel. Den habe ich noch nicht gespannt, denn ich möchte sicherstellen, dass die Armkugel wirklich passt und die Ärmellänge stimmt. Ich stecke die Armkugel im Armloch fest und hefte die Teile anschließend mit einem andersfarbigen Garn zusammen. Wie Ihr sehen könnt, habe ich die Knäuel nach Beendigung des Ärmels nicht abgetrennt. Wenn jetzt noch irgendetwas geändert werden muss, kann ich den Ärmel wieder aufribbeln, ohne das Garn durchgeschnitten zu haben. Das ist gemachte Erfahrung. Wenn man sich einmal darüber geärgert hat, macht man es das nächste Mal besser.


Jetzt wird noch einmal probiert. Keule sitzt, Ärmellänge ist in Ordnung - nun kann ich entspannt den zweiten Ärmel in Angriff nehmen. Am Ausschnitt wird sich das Bündchenmuster wiederholen. Ich habe dann noch genügend Wolle übrig, um einen passenden Cowl zu stricken.


Das wäre es für heute. Das Wetter ist mies und lädt zum Stricken ein. In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende!

Anneli

Samstag, 16. August 2014

Strickfortschritt "Rosewood" und ein schönes Modell aus dem Herbstheft "Stricktrends"

Nein, ich falle nicht ins Strickloch, da ich ein schönes Modell in den neuen "Stricktrends" gefunden habe. Statt dessen bin ich in die Brennnesseln gefallen. Meine Freundin und ich unterhielten uns, während wir nebeneinander auf dem Rad einen schmalen Weg entlang fuhren. Plötzlich verkeilten sich unsere Lenker. Sie schaffte es irgendwie, geradeaus zu schlingern, aber mich warf es in die Büsche. Mein erster Gedanke war: Hoffentlich hat der Pullover nichts abbekommen. Ein bisschen schräg ist das schon, aber es war mein cremefarbener Flauschpullover - da kommen einem solche Gedanken. Als ich mich aufgerappelt hatte, dankte ich dem lieben Gott, dass er mir stabile Knochen gegeben hat. Die Prellungen habe ich erst später bemerkt. Aber jetzt kommt es: Wie durch ein Wunder bin ich zentimetergenau neben einem frischen Hundehaufen gelandet. Ich möchte mir nicht ausmalen, was hätte sein können! Schwein gehabt. Und der Pullover? Der ist nicht einmal schmutzig geworden!


Ach ja, doch nun zum Strickfortschritt. Nachdem ich festgestellt hatte, dass 8 Knäuel wohl etwas wenig sind, setzte zunächst Enttäuschung ein, da mein Wollgeschäft nicht nur die Partie sondern auch die Farbe nicht mehr hatte. Eine direkte Bestellung bei Filati schaffte Erleichterung. Ich bekommen meinen Nachschub sogar in meiner Partie.

Bin sehr gespannt, wieviel Garn der Pullover am Ende benötigen wird. Das Rückenteil ist fertig und wiegt genau 83 g.


Und nun noch zu den "Stricktrends". Ich habe in dem Heft einige schöne Projekte gesehen. Dieses Modell gefällt mir ganz besonders gut und ich habe das Originalgarn "Bingo" noch reichlich auf Lager. Es ist ein reines Merinogarn von Lana Grossa, das ich schon häufig verstrickt habe. Eigentlich ein schönes Garn, aber man muss es fest verarbeiten. Bei Waschen wird das Gestrickte ansonsten häufig größer.


Ich denke, ich würde ihn länger stricken, auch die Ärmel. Die beiden Strickwerke unten finde ich auch ganz nett.


Beste Grüße und Euch noch einen schönen Sonntag. Ich muss erst einmal mein Knie kühlen.

Anneli

Freitag, 15. August 2014

Rippenpullover mit Zopfstreifen

Gestern habe ich ein neues (altes) Projekt bei Ravelry eingestellt und mir fest vorgenommen, dass es nun immer gleichzeitig einen Blogpost dazu gibt.


In der Verena Winter 2009 fand ich zum Thema "Starke Mode" vor einem Jahr einen Pullover, der mir unglaublich gut gefiel. Es handelt sich um das Modell 55.

Verena Winter 2009 - Modell Nr. 55
 Dieser Pulli ist wieder der Beweis dafür, dass man sich von Überschriften wie: "Trend", "Teenies" oder  "Starke Mode" nicht irritieren lassen darf. Was zählt ist das Modell. Schon durch die Wahl eines etwas dünneren oder dickeren Alternativgarns, kann man ein Strickstück ganz gut anpassen oder ihm ein ganz anderes Aussehen verleihen.

Der Pullover wurde aus Rowan Fine Tweed gestrickt und wiegt keine 350 g. Für 10 cm im Rippenmuster habe ich 28 M und 37 R benötigt. Interessant fand ich die mittlere Zopfpasse (auch auf dem Rücken).


Der V-Ausschnitt war mir zu groß und zu tief und wurde darum durch einen einfachen runden Ausschnitt ersetzt. Das Schöne bei den halsnahen runden Ausschnitten ist, dass man sehr gut einen separaten Cowl oder einen Kragen stricken kann und so dem guten Stück ab und zu ein anderes Aussehen verpassen kann.


So, jetzt wird ein Kaffee gekocht und dann werde ich mir ansehen, was auf meiner "TO-KNIT-Liste" steht und auf Realisierung wartet. Nicht, dass ich in das berühmte "Strickloch" falle, von dem  Heike so treffend in ihrem letzten Post gesprochen hat.

Donnerstag, 14. August 2014

Ich habe Post bekommen!

Vor Kurzem habe ich Euch meinen Jacke "Harriet" vorgestellt. Traudi meinte, dass sie mit dem Schößchen so romantisch sei. Ich erwiderte, dass sie mit einer der schönen Häkelblüten aus dem Drosselgarten viel romantischer wäre. Das war nicht so ernst gemeint, aber Traudi machte Ernst, und so brachte mir der Postbote heute etwas, das ich Euch gern zeigen möchte:

Ist das nicht ganz entzückend verpackt?


 Riesig gefreut habe ich mich über den Inhalt!



Schon mal zur Probe auf die Jacke legen ...


.... und anstecken.




Jetzt hat die Jacke den romantischen Touch bekommen. Danke, liebe Traudi!

Sonntag, 10. August 2014

"Rosewood" - so nenne ich mein neues Projekt

Ach, es ist so schwer, zwischen den schönen neuen Modelle das Richtige zu finden. Warum hat es mir ausgerechnet ein Pullover angetan, den ich überhaupt nicht tragen kann? Es ist das Modell 2 aus der neuen Rebecca (Nr. 59) , das mir so gut gefällt. Ein flauschiges Leichtgewicht in einem zarten Rosa. Ich würde ihn so stricken wie er ist, kann ich aber nicht. Dieser Pullover ist etwas für große Frauen. Ich habe nun mal nicht diese Maße, darum werde ich ihn ändern und  für mich passend machen.


 
Wie gehe ich vor?

- Ziel ist es, den leichten, voluminösen und flauschigen Charakter zu erhalten
- statt drei Fäden nehme ich nur zwei
- die Breite werde ich von 57 cm auf zirka 50 cm reduzieren
- die Länge wird von 66 cm auf 58-60 cm gekürzt
- mein Modell bekommt Armkugeln (hat das Modell auch, aber durch die Breite, hängen die Schultern)
- ich würde gern vier breite Zöpfe stricken, die am Ärmel abschließen
- an den Seitenteilen verzichte ich auf das Zopfmuster (trägt nur unnötig auf) und ersetze es durch das Reismuster, das eine sehr schöne Alternative zum klassischen Perlmuster ist.
- die Ärmel bekommen kein Zopfmuster, sondern werden komplett im Reismuster gearbeitet

Ich würde mit dem Originalgarn stricken, denn ich mag die Farbe, allerdings konnte ich vor ein paar Wochen nicht an diesen acht Knäueln Silkhair (Lana Grossa) in dem wunderschönen Rosenholzton vorbeigehen. Das Material kann 1:1 gegen das Originalgarn ausgetauscht werden.

Zunächst werden ein paar Maschenproben angefertigt.


Der Zopf oben wird viel zu fest und auch zu schmal. Ich brauche einen breiteren Zopf. Um das zu erreichen, verzopfe ich nicht jede 4. sondern nur jede 8. Reihe.


Jetzt sieht er schon viel softiger aus und das Reismuster gefällt mir auch. Es ist ganz einfach zu stricken:
1. Reihe:  1 M li, 1 M re verschränkt (immer wiederholen) enden mit 1 M li
2. Reihe:  rechts stricken
Diese beiden Reihen werden immer wiederholt.






Und so sieht es bisher aus. Ich glaube, er wird schön :-)

Liebe Grüße,
Anneli





Mittwoch, 6. August 2014

"Harriet" - Meine Jacke ist fertig

Puh, es ist geschafft. Eigentlich wäre die Jacke "Harriet" früher fertig geworden, doch wenn man den Kragen zweimal stricken muss, weil er nicht passt und die Manschette zu locker ist, dauert es halt länger. Hätte ich den Kragen angestrickt, hätte es geklappt, doch er wurde separat gearbeitet und dann angenäht. Ich wollte mich nach der Anleitung richten - ging daneben.

 
Egal, jetzt ist sie fertig und ich bin ganz zufrieden, bis auf einen Fehler, den ich nachträglich leider nicht mehr korrigieren kann. Das letzte Knopfloch hätte näher an der Abschlusskante sein müssen. Da habe ich mich doch glatt verrechnet. Soll ich noch einen Druckknopf annähen? Oder habt Ihr eine andere Idee? Eigentlich lasse ich den oberen Knopf sowieso auf.


Ich habe mich genau nach der Anleitung gerichtet, erspare Euch also die technischen Details. Nur zum Material habe ich noch eine Anmerkung. Felted Tweed von Rowan lässt sich ganz wunderbar stricken, ist federleicht und in vielen Farben erhältlich. Allerdings wurde ich neulich in einem Kommentar auf die Trageeigenschaften angesprochen und kann nun sagen, dass das Garn doch etwas kratzig ist. Wer empfindliche Haut hat, sollte das vor einem Kauf vorsichtshalber testen.


 Die Jacke ist hinten länger als vorn.




Und hier noch das "Tragefoto"

Liebe Grüße und viel Spaß beim Stricken
wünscht Euch,
Anneli

Ich gehe erst einmal auf die Suche nach einem neuen Projekt.

Sonntag, 3. August 2014

Warum nicht einmal einen Kragen stricken?

Wir haben am Wochenende Kinder gehütet. Da blieb nicht viel Zeit zum Stricken, aber etwas habe ich trotzdem geschafft.

Doch zunächst das Feedback zum Thema "Was wünscht Ihr Euch von einer Strickzeitschrift". Es gab noch mehr, aber diese 5 Themen haben sich als Schwerpunkte herauskristallisiert:

1. Strickmodelle sollten häufiger an völlig unterschiedlichen Frauen gezeigt werden.
2. Wir wünschen uns Fotos, auf denen das Strickmodell die Hauptrolle spielt. Verschiedene Ansichten von vorne und hinten und auch Detailaufnahmen wären eine wirkliche Verbesserung.
3. Schnittmuster sollten ALLE Maßangaben enthalten.
4. Neben Maschenproben für Zöpfe, Rippen und sonstige Muster wäre es schön, wenn es IMMER eine Maschenprobe glatt rechts gestrickt gäbe (z. B. um schneller ein Alternativgarn zu finden).
5. Gerade bei englischen Modellen fehlen häufig Strickgrafiken. Dort muss man das Muster mühsam dem Text entnehmen. Grundsätzlich wären Strickgrafiken zusätzlich zum Text wünschenswert.

Vielleicht spreche ich die Redaktionen auf diese Punkte an.

Mein Kragen aus Bombolo und Royal Tweed - Lana Grossa

Doch nun zum Kragen. Vor einiger Zeit habe ich mir das Buch "Liebend gerne stricken lernen" von Anna Wilkinson gekauft.
Verlag: EDITION,MICHAEL FISCHER
ISBN-10: 386355132X
ISBN-13: 9783863551322

Dieses Buch ist sehr vielseitig und enthält 20 zauberhafte Projekte: Pullover, Handschuhe, Socken, Mützen, Jacken, ein Tweed-Cape und Kragen. Einer der Kragen hatte es mir angetan. Er ist superschnell gestrickt, da er nur aus 10 Reihen besteht. Ich habe zweifädig gearbeitet. Verwendet habe ich Bombolo, ein neues Garn von Lana Grossa in Bouclé-Optik und Royal Tweed, ebenfalls von Lana Grossa. Zum Besticken kann man irgendwelche Reste verwenden. Dieser Kragen lässt sich äußerst vielseitig gestalten (z. B. mit einer Satinschleife als Verschluss und Perlenstrickerei), ist also auch eine kleine Geschenkidee. Wenn Ihr das Buch irgendwo seht, schaut es Euch an. Es ist wirklich schön.




Liebe Grüße,
Anneli